Whirlpool EV130 E Instrukcja Użytkownika Strona 192

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UV-Strahlungswirkungen
Inzwischen konnte gezeigt werden, daß im Gegensatz zu früheren Annahmen Haut,
Kolon, Mamma, Prostata und zahlreiche weitere Gewebe die enzymatische Maschi-
nerie besitzen um 25(OH)D zu seinem aktiven Metaboliten 1,25(OH)
2
D zu konver-
tieren [6]. Heute wird 1,25(OH)
2
D deshalb als ein in zahlreichen Geweben zur loka-
len Wachstumskontrolle ortsständig produzierter Faktor angesehen. Konsequenter-
weise spricht eine große Anzahl von kürzlich publizierten Studien für einen protekti-
ven Effekt von lokal produziertem 1,25(OH)
2
D bei der Pathogenese unterschiedli-
cher Malignome. Es wurde auch über einen Zusammenhang zwischen dem Vitamin
D Stoffwechsel der Haut und der Entwicklung des malignen Melanoms berichtet.
Ein Polymorphismus des VDR-Gens korreliert mit einer ungünstigen Prognose des
malignen Melanoms [7]. Erniedrigte 25-Hydroxyvitamin D Serumspiegel wurden bei
Melanompatienten nicht gefunden [8]. Im Gegensatz zu zahlreichen internen Mali-
gnomen ist es beim Malignen Melanom bekannt, daß die Inzidenz mit der Nähe des
Wohnortes zum Äquator zunimmt.
3. Zusammenfassung
Zusammengefasst kann nach dem heutigen wissenschaftlichen Kenntnisstand davon
ausgegangen werden, daß bei einer maßvollen, nicht intensiven Sonnenlichteinstrah-
lung die protektiven gegenüber den mutagenen Effekten überwiegen. Es wurde pos-
tuliert, dass in letzter Konsequenz auch die Zahl der Krebstodesfälle durch vorsichti-
ge Sonnenlichtexposition oder sicherer durch orale Gabe von Vitamin D reduziert
werden könnte [5,9]. Deshalb sollten die dermatologischen Empfehlungen zum Son-
nenschutz modifiziert werden. Wir wissen heute, daß in den meisten Regionen kurz-
zeitige und begrenzte Sonnenlichtexposition genügt um ausreichende Vitamin D
Spiegel zu erzielen [3,10,11]. Die Exposition des Körpers in Badekleidung mit einer
minimalen Erythemdosis (MED) Sonnenlicht entspricht in etwa der oralen Einnah-
me von 10.000 IU Vitamin D. Deshalb wurde von einigen Autoren die Exposition
von weniger als 18% der Körperoberfläche (z.B. Hände, Arme und Gesicht)
2-3x/Woche mit einer Dosis von bis zu 1/3 oder ½ MED im Frühjahr, Sommer und
Herbst als ausreichend angesehen (etwa 5 min für Personen mit Hauttyp II in Boston
im Juli zur Mittagszeit). Bei längerer Sonnenlichtexposition sollte unbedingt ein aus-
reichender Sonnenschutz durchgeführt werden um einem Sonnenbrand und anderen
schädlichen Folgen exzessiver Sonnenlichtexposition vorzubeugen [3,9-11].
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